Nach Beißattacke: War der Kampfhund illegal in Deutschland?

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Hagen - Nach der Beißattacke eines Kampfhundes auf eine 24-Jährige in Hagen ist weiter unklar, wem das Tier gehört. Der Hund sei möglicherweise illegal aus dem Ausland eingeführt worden, sagte ein Sprecher der Polizei Hagen am Montag.

Der American Pitbull Terrier hatte der Frau am Samstag mehrere Bisswunden zugefügt. Ein Polizist erschoss das Tier. Die Frau wird weiterhin im Krankenhaus behandelt. Über ihren Zustand wurde nichts bekannt. Sie sei noch nicht vernommen worden. 

Bei der Rasse handele es sich um einen sogenannten Listenhund, sagte der Sprecher weiter. Für sie gelten besondere Vorschriften, die im Landeshundegesetz festgelegt sind. An dem Tier habe man einen Chip gefunden. Auf ihm sei lediglich eine Nummer gespeichert gewesen, die man nicht habe zuordnen können. Der Hund sei nicht in Hagen angemeldet gewesen. 

Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger gefährlicher Körperverletzung. Unklar sei auch noch, in welchem Verhältnis die Frau zu dem Tier stand. Es sei auch nicht auszuschließen, dass sie die Besitzerin des Hundes sei, sagte der Sprecher weiter.

Quelle: wa.de

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