Zuhälter wegen Steuerhinterziehung angeklagt

+

BONN - Ein 32-Jähriger aus Bonn soll als Zuhälter jahrelang Steuern hinterzogen haben. Wie die Staatsanwaltschaft Bonn mitteilte, soll er von 2010 bis 2013 von den Einkünften von drei Prostituierten gelebt haben, für die er auch Arbeitszeit und Termine bestimmt habe.

Auch habe er die Frauen zu den Dates oder auf den Straßenstrich nach Bonn gefahren und ihren Lohn fast vollständig eingestrichen.

Die Steuerfahndung geht davon aus, dass der Zuhälter Einkommensteuer, aber auch Gewerbe- und Umsatzsteuer in Höhe von 163.000 Euro einbehalten hat.

Die Staatsanwaltschaft hat den Mann, der einer Rockergruppierung angehören soll, am Freitag unter anderem wegen Steuerhinterziehung, Betrugs und Urkundenfälschung angeklagt.

Der Angeklagte soll zudem regelmäßig unrechtmäßig Sozialleistungen bezogen haben. Der Angeklagte habe bestritten, vom Lohn der Prostituierten gelebt zu haben, er habe höchstens partizipiert. Seit Oktober 2014 sitzt der mehrfach vorbestrafte Angeklagte in Untersuchungshaft. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.