Bombe am Bonner Bahnhof?

Mutmaßliche islamistische Terroristen vor Gericht

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Polizisten sicherten in Düsseldorf das Gebäude des Oberlandesgerichtes.

DÜSSELDORF - Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Montag den Prozess gegen vier mutmaßliche islamistische Terroristen gestartet.

Einer der Angeklagten soll im Dezember 2012 eine Bombe im Bonner Hauptbahnhof abgestellt haben. Der Sprengsatz explodierte aber nicht. Die Anklage wirft den vier Männern vor, an einem vereitelten Mordkomplott gegen den Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Pro NRW beteiligt gewesen sein.

Der Verhandlung hatte mit mehr als einer Stunde Verzögerung begonnen, weil mehrere Verteidiger schon vor Beginn der Sitzung Befangenheitsanträge gegen den Senat gestellt hatten.

Prozessdauer von zwei Jahren erwartet

Angeklagt sind Marco G. (27), Enea B. (44), Koray D. (25) und Tayfun S. (24). Den versuchten Sprengstoffanschlag im Bonner Hauptbahnhof soll Marco G., ein zum Islam konvertierter Deutscher, als Einzeltäter geplant und ausgeführt haben. Ihm droht deshalb mit lebenslanger Haft wegen versuchten Mordes die Höchststrafe. Verfahrensbeteiligte rechnen mit einer Prozessdauer von zwei Jahren. - dpa

Quelle: wa.de

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