Neue Verfügung des Kreises

Kein Wasser aus Wäster und Möhne nehmen

KREIS SOEST - Aus der Wäster und dem Fluß Möhne darf ab dem heutigen Freitag kein Wasser mehr entnommen werden. Der Kreis Soest teilt mit, dass heute eine Allgemeinverfügung erlassen werden soll, die sich auf den Erlass des NRW-Umweltministeriums vom 4. September stützt.  

In ausdrücklicher Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg wird der Kreis Soest, Untere Wasserbehörde, eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Entnehmen von Wasser aus Abschnitten der Wäster und Möhne zum Gemeinverbrauch untersagt, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Kreises.

Die Verfügung betrifft die Wäster in Warstein ab Höhe Kläranlage Warstein bis zur Mündung der Möhne in den Möhnesee. Das Verbot gelte für den Gemeingebrauch, bei dem zielgerichtet und unbeabsichtigt Wasser vernebelt, versprüht sowie verdampft wird oder auf sonstige Weise Aerosole entstehen können, wird erklärt. Im Fokus sind dabei Gartenduschen, Rasensprenger, Beregnungsanlagen und Hochdruckreiniger.

Im Ablauf der Kläranlage Warstein und in der Wäster wurden Legionellen festgestellt. Wenn sie über die Atemwege aufgenommen werden, stellen Legionellen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit dar. Da über die Ausbreitung in den besagten Gewässern noch keine abschließenden Erkenntnisse vorliegen, untersagt die Landrätin des Kreises Soest aus vorsorglichen Gründen des Gesundheitsschutzes die beschriebene Nutzung des Wassers.

Lesen Sie mehr zum Thema hier auf unserer Ressortseite Warstein.

Quelle: wa.de

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