Mitmach-Ausstellung in der Dasa Dortmund

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„Mord im Museum“: Ein junger Detektiv nimmt in neuen Ausstellung der Dasa den Tatort unter die Lupe.

DORTMUND - Besucher der Arbeitswelt Ausstellung (Dasa) in Dortmund müssen von diesem Sonntag an den Mord am Museumsdirektor aufklären. Als Fahnder begeben sie sich in acht Labore, um mit naturwissenschaftlichen Methoden die sichtbaren und verborgenen Spuren vom Tatort zu entschlüsseln.

Die Schau des Königlich Belgischen Instituts für Naturwissenschaften hat Dasa-Leiter Gerhard Kilger zum ersten Mal nach Deutschland geholt. „Er fand es sehr charmant, sich umbringen zu lassen“, sagt Ausstellungsleiter Philipp Horst. Dortmund ist die achte europäische Station von „Mord im Museum“.

Hartgesottene Nachwuchsermittler können dort den Weg einer Kugel in den Körper verfolgen. Hat der Direktor sich selbst erschossen? Wurde aus der gefundenen Waffe gefeuert? Diese Fragen klären Fachleute für Ballistik. Auch Gerichtsmediziner entlocken einer Leiche noch wichtige Hinweise. In der Ausstellung liegt ein menschliches Modell mit geöffnetem Oberkörper auf dem Seziertisch.

Auch ohne direkte Leichenschau kommen Fahnder mit dem richtigen Spürsinn in der Dasa zum Erfolg. Sie gleichen verräterische Abdrücke von Schuhen, Fingern und Zähnen mit den Verdächtigen ab. Denn am Tatort sind angebissene Törtchen zurückgeblieben. Mikroskope machen fremde Fasern auf der Kleidung sichtbar, und eine chemische Lösung bringt verborgene Blutspritzer zum Leuchten.

Konzipiert ist „Mord im Museum“ für Familien und Kinder ab zehn Jahren, die sich an vielen interaktiven Modellen ausprobieren und über die naturwissenschaftlichen Hintergründe der Ermittlungsmethoden informieren können. Nach der Spurensuche auf 800 Quadratmetern ist eine Entscheidung nötig: Wer ist der Täter? - dpa

Die Schau ist Dienstag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Quelle: wa.de

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