Mitarbeiter schwarz bezahlt

Millionenschaden: Fünf Unternehmer aus dem Münsterland vor Gericht

Symbolbild 

Münster - Ein Bauunternehmer aus dem Münsterland soll die Sozialversicherung um einen Millionenbetrag geprellt haben. Seit Dienstag sitzt der 39 Jahre alte Mann im Landgericht Münster auf Anklagebank.

Er soll zwischen 2011 und Februar 2016 den Mitarbeitern seiner insgesamt drei Baufirmen regelmäßig Teile ihres Lohns schwarz ausgezahlt haben. Der Schaden wird in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft auf mehr als vier Millionen Euro beziffert. 

Neben dem 39-Jährigen sind vier weitere Männer angeklagt. Sie sollen in die mutmaßlichen Finanztricks des Bauunternehmers verwickelt gewesen sein. Zwei Jahre lang hatten die Ermittler des Hauptzollamts gegen die Angeklagten ermittelt. Im Februar 2016 erfolgte schließlich der Zugriff mit 400 Einsatzkräften. Alle fünf Männer kamen in Untersuchungshaft. 

Um die Schwarzlohn-Zahlungen in den Büchern zu kaschieren, sollen eigens zu diesem Zweck gegründete Scheinfirmen den Bauunternehmen des mutmaßlichen Hauptangeklagten Rechnungen geschrieben haben, für die es keinerlei Grundlage gab. Für den Prozess hat das Landgericht Münster noch 27 weitere Verhandlungstage bis zum Juni 2017 angesetzt. - dpa

Quelle: wa.de

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