Meteorologen warnen: Nicht mehr aufs Eis gehen!

MÜNSTER - Schlittschuhläufer aufgepasst: Die noch gefrorenen Seen und Flüsse in Nordrhein-Westfalen können wegen der wärmeren Temperaturen der letzten Tage nicht mehr gefahrlos betreten werden.

Wie das Wetteramt Essen am Freitag mitteilte, bestünde bei einer leichten Temperaturmilderung schnell ein Risiko beim Betreten noch zugefrorener Gewässer. "Die Gefahr, da einzubrechen, ist groß. Da lassen Sie lieber die Füße von", sagte ein Meteorologe des Wetteramtes.

Die Jecken können sich am Wochenende auf den bislang wärmsten Februartag des Jahres einstellen: Am Samstag könne es zwischen Düren und Bonn sogar bis zu elf Grad warm werden, berichtete der Meteorologe. Bereits in der Nacht zum Sonntag sorge das aus Skandinavien heranziehende Tief Quiana jedoch wieder für kältere Temperaturen zwischen drei und sechs Grad. Doch auch dieser Zustand werde nicht lange anhalten: "Am Rosenmontag wird es schon wieder wärmer. Da lässt es sich bei etwas Sonne und ein wenig Wind ganz gut aushalten", so der Meteorologe.

Vorteilhaft sind die höheren Temperaturen derweil für die Schifffahrt. Nach der Freigabe von Rhein-Herne-Kanal und Wesel-Datteln-Kanal in den vergangenen Tagen können seit Freitag auch der Datteln-Hamm-Kanal und der Dortmund-Ems-Kanal teilweise wieder befahren werden. Das teilte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West am Freitag in Münster mit. Vielerorts sei jedoch weiterhin mit erheblichen Eisstärken zu rechnen, weshalb im Kanalnetz weiterhin Eisbrecher im Einsatz seien. "Ein Ende der Eiszeit scheint dennoch in Sicht", sagte eine Sprecherin der Direktion. - lnw

Quelle: wa.de

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