Unfall bei Dolberg: 3 Tote aus Hamm - Zeugen gesucht

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[UPDATE 16 Uhr] DOLBERG/HAMM - Auf der ehemaligen B61 (jetzt L507) zwischen Dolberg und der Autobahnunterführung der A2 sind am Dienstagmittag bei einen schweren Unfall drei Menschen aus Hamm gestorben. Die Polizei sucht nun wichtige Zeugen des Unfalls.

Bei den Todesopfern handelt es sich um den 52-jährigen Fahrer sowie zwei im Fond sitzende Beifahrer (55 und 65 Jahre alt). Ein 24-jähriger Hammer - er saß auf dem Beifahrersitz - wurde lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten am Mittwochmittag noch an. Ein Sachverständiger wurde offenbar nicht eingeschaltet.

Das ist passiert:

Eine 32-jährige Hammerin war auf der Straße von Dolberg in Richtung Beckum mit einem Bus der Firma Breitenbach unterwegs. Der Fahrer des Wagens - ein Nissan - befuhr die Landstraße in entgegengesetzter Richtung.

Auf der Strecke ist eine Baustelle eingerichtet, in der die Geschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer begrenzt und ein Überholverbot eingerichtet ist. In Höhe der Bushaltestelle "Steinhoff" scherte der 52-Jährige aus, um ein vorausfahrendes Auto zu überholen (siehe unten).

Hierbei kam es zu dem frontalen Zusammenstoß, bei dem sich die drei Insassen tödliche Verletzungen zuzogen.

Weitere Fotos von der Unfallstelle:

Tote bei Verkehrsunfall auf der B61 bei Dolberg

In dem Bus befanden sich sechs Fahrgäste, von denen einer leicht verletzt wurde. Die Busfahrerin erlitt einen Schock und wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 32-Jährige sowie die Businsassen wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Beide Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Die L 507 war für rund viereinhalb Stunden gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet. 

Polizei sucht bestimmte Zeugen

Nach Polizeiangaben vom Mittwoch ergaben die weiteren Ermittlungen, dass der Fahrer des Nissan einen vorausfahrenden "SUV" überholen wollte. Bei diesem Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Audi, Typ Q5 oder Q3, handeln. Im Fahrzeug befanden sich eine weibliche und eine männliche Person. Eine dieser Personen stellte am Unfallort ein Handy zum Absetzen eines Notrufes zur Verfügung.

Diese beiden Personen, aber auch weitere mögliche Unfallzeugen, werden gebeten, sich während der Bürodienstzeiten (8.30 Uhr bis 15 Uhr) mit dem Verkehrskommissariat unter der Telefonnummer 02522/915-500, oder mit der Polizei Ahlen, Telefon 02382/965-0, in Verbindung zu setzen.

Die Polizei aus dem Kreis Warendorf bittet auch um Zeugenhinweise aus dem Kreis Soest, um den Unfallhergang klären zu können. - eB

Quelle: wa.de

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