Mehr Verkehrstote in NRW - Zunahme stärker als im Bund

WIESBADEN - In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 621 Menschen im Straßenverkehr gestorben. Das waren 71 Tote mehr als 2010, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete.

Mit einem einer Zunahme von 12,9 Prozent liegt NRW über dem Anstieg von 9,4 Prozent im gesamten Bundesgebiet.

Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, ist in Nordrhein-Westfalen statistisch aber geringer als in den meisten anderen Bundesländern: Nach den Zahlen des Bundesamts gab es im vergangenen Jahr in NRW 35 Tote je eine Million Einwohner. Eine geringere Quote weisen bundesweit nur die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen auf, wo 2011 pro eine Million Einwohner zwischen 16 und 23 Tote gezählt wurden.

Gemessen an der Einwohnerzahl war das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Mecklenburg-Vorpommern mit 87 Todesopfern je eine Million Einwohner am größten. In Westdeutschland gibt es in Niedersachsen mit 68 Toten je eine Million Einwohner das größte Risiko. Im Bundesschnitt beträgt die Quote 49 Tote. - lnw

Quelle: wa.de

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