Mehr Badetote in den Ferienmonaten

DORTMUND/BAD NENNDORF - In diesem Sommer sind 40 Menschen in nordrhein-westfälischen Gewässern ertrunken. Das teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Mittwoch im niedersächsischen Bad Nenndorf mit. Im vergangenen Jahr hatte es in NRW zu dieser Zeit 33 Badetote gegeben.

Eine endgültige Bilanz will die Rettungsorganisation nach Ende des Jahres ziehen.

Bärbel Brünger, DLRG-Sprecherin in Westfalen, meinte, der nach langem, schlechtem Wetter einsetzende Sommer habe viele Menschen auch an die freien, unbewachten Gewässer gelockt. Meist seien die Opfer Männer. Die Sprecherin sagte, häufig gehe dem Ertrinken leider Leichtsinn, Unvernunft und Selbstüberschätzung voraus. Oft spiele Überhitzung, Alkohol und Baden mit vollem Magen eine Rolle.

In diesem Sommer nahm in fast allen Bundesländern die Zahl der ertrunkenen Männer, Frauen und Kinder zu. Bundesweit stieg die Zahl der Badetoten von 136 in den Ferienmonaten des vergangenen Jahres auf 250 in der diesjährigen Saison. - lnw

Quelle: wa.de

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