Verweste Leiche im Garten: Elf Jahre Haft

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Symbolbild

BOCHUM - Ein Jahr nach einem grausigen Leichenfund in Wattenscheid ist ein 45-jähriger Maler und Lackierer am Freitag zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter am Bochumer Schwurgericht sind überzeugt, dass der Angeklagte dem Opfer mit einem Hammer den Schädel eingeschlagen hat.

 Auslöser könne ein Streit um Geld gewesen sein. Der bereits stark verweste und von Tieren angefressene Leichnam war rund zwei Monate nach der Bluttat in einem Garten gefunden worden. Er war von Erde, Laub und Brettern bedeckt. Das spätere Opfer war ein Freund und Arbeitskollege des Angeklagten.

Der 45-Jährige hatte im Prozess seine Unschuld beteuert. Nach der Tat war der Angeklagte spurlos verschwunden. Er konnte erst sechs Monate später in Frankreich festgenommen werden. Laut Urteil hatte er nach der Tat mehrmals mit dem Handy des Opfers telefoniert und dabei versucht, Verwirrung zu stiften. "Er war bemüht, seine Tat zu verschleiern", hieß es im Urteil. - lnw

Quelle: wa.de

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