Lufthansa-Streik: 181 Flüge in NRW ausgefallen

DÜSSELDORF - Der Stewardessen-Streik hat am Freitag den Luftverkehr in Nordrhein-Westfalen spürbar getroffen. 181 Flüge von und nach NRW fielen aus. Die meisten Maschinen kamen gar nicht erst an oder blieben mangels Flugbegleitern am Boden.

Tausende Passagiere waren betroffen, hatten aber meist vorgesorgt. "Aufgrund der frühzeitigen Streikankündigung konnten sich die Lufthansa und ihre Gäste bereits im Vorfeld auf die besondere Situation einstellen", sagte der Düsseldorfer Flughafen-Sprecher Thomas Kötter am Freitag.

Am Düsseldorfer Airport fielen 143 von insgesamt 705 Starts und Landungen aus, am Flughafen Köln/Bonn waren es 38 Flüge. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo streikte zum ersten Mal seit Beginn des Tarifkonflikts bundesweit und für 24 Stunden.

In Düsseldorf konnten trotzdem rund 40 Starts und Landungen der Lufthansa abgewickelt werden, sagte ein Flughafensprecher. Außerdem seien die über 100 Flüge der Lufthansa-Tochter Eurowings nicht beeinträchtigt gewesen. Am Lufthansa-Check-in am größten NRW-Airport in Düsseldorf war ein Streikposten der Gewerkschaft präsent.

Die Maschinen der Lufthansa-Tochterfirmen wie zum Beispiel "Cityline" hoben planmäßig von den Regional-Airports in NRW ab. So starteten in Münster und Paderborn die Verbindungen nach München wie üblich. Der Dortmunder Flughafen war nicht betroffen.

Am Düsseldorfer Flughafen blieb die Lage ruhig. Die meisten Passagiere waren erst gar nicht um Airport gereist, nahmen den Zug oder hatten auf eine andere Airline umgebucht. Auch vom Köln/Bonner-Flughafen wurde ein "reibungsloser Ablauf" gemeldet. Die Passagiere seien sehr gut informiert gewesen, sagte ein Flughafensprecher. "Wir sind jetzt gespannt, ob der Betrieb am Samstag wieder reibungslos anläuft. So ein kompliziertes weltweites Streckennetz startet man nicht mal eben so neu." - lnw

Quelle: wa.de

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