LKA-Ermittler sagt in Detmold aus

Umstrittene Vernehmung im Auschwitz-Prozess

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Detmold - Der Angeklagte im Auschwitz-Prozess schweigt. Doch vor dem Landgericht Detmold sagt nun ein Ermittler des Landeskriminalamts aus, der den Ex-SS-Wachmann zuvor ausführlich vernommen hat. Dürfen die Erkenntnisse aus der früheren Vernehmung verwertet werden?

Im Prozess gegen einen früheren SS-Wachmann im Vernichtungslager Auschwitz will das Gericht weitere Zeugen vernehmen. Am sechsten Prozesstag am Freitag sollen ein Beamter des Landeskriminalamtes und ein ehemaliger SS-Wachmann gehört werden. 

Weil der Angeklagte Reinhold Hanning bislang schweigt, ist die Aussage des LKA-Ermittlers brisant: Er hatte Hanning im Februar 2014 in seinem Haus in Lippe vernommen. Doch die Verteidiger des Angeklagten haben den Antrag gestellt, dass diese Aussagen ihres Mandanten nicht verwertet werden dürfen. 

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Dem 94-Jährigen wird Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen vorgeworfen. Mit Jakob Wendel hat das Gericht für Freitag einen weiteren Zeugen geladen. Der 92-Jährige war als SS-Mann selbst Wachmann in Auschwitz. Aus Rücksicht auf den Gesundheitszustand des Angeklagten wird höchstens zwei Stunden verhandelt. - dpa

Quelle: wa.de

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