Linke-NRW fordert mehr Maßnahmen gegen Armut

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Die NRW-Linke fordert mehr Maßnahmen gegen die zunehmende Armut in NRW.

Düsseldorf  - Die NRW-Linke hat mehr Engagement gegen Armut und prekäre Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen verlangt.

Die rot-grüne Regierung sei ihrer Aufgabe in diesen zentralen Bereichen nicht gewachsen, kritisierten die Landessprecher Özlem Demirel und Ralf Michalowsky am Donnerstag in Düsseldorf.

Linke fordern Verbot von Leiharbeit

NRW brauche ein öffentliches Beschäftigungsprogramm, Leiharbeit solle verboten werden. Ebenfalls geboten - auf Landesebene und auf kommunaler Ebene - sei ein Schwerpunktprogramm im Kampf gegen Armut, forderte die Linke vor ihrem Parteitag am Samstag in Dortmund.

Die Armutsquote steige in NRW seit Jahren. Rund 17 Prozent der Bevölkerung sei betroffen, Frauen stärker als Männer. Dennoch habe sich die Landespolitik "in keiner Weise der Armutsbekämpfung verschrieben", meinte die Parteispitze.

Linke aktuell bei vier bis sechs Prozent

Die Linke hatte 2012 den Wiedereinzug in den Düsseldorfer Landtag verpasst. Umfragen sehen die Partei wieder leicht im Aufwind - bei vier bis sechs Prozent. Um das Ziel zu erreichen, bei der Landtagswahl 2017 erfolgreich abzuschneiden, sollen auch mehr Mitglieder - aktuell sind es 6633 - und Parteiaktive etwa über Regionalkonferenzen gewonnen werden.

Quelle: wa.de

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