NRW-Wähler haben zwei Stimmen - Ministerpräsident braucht Mandat

DÜSSELDORF - Die Wähler in Nordrhein-Westfalen haben am 13. Mai zwei Stimmen. Wie bei der Bundestagswahl können sie mit der Erststimme den Direktkandidaten wählen und sich mit der Zweitstimme für eine Partei entscheiden.

Dem neuen Landtag werden mindestens 181 Abgeordnete angehören. 128 Abgeordnete ziehen als direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete in das Parlament ein, mindestens 53 weitere Parlamentarier über die Landeslisten der Parteien.
Beim Ministerpräsidenten weist die Verfassung des Landes eine Besonderheit auf. Er muss ein Landtagsmandat besitzen. Regierungschefin Hannelore Kraft kandidiert in einem sicheren SPD-Wahlkreis in ihrer Heimatstadt Mülheim. Ihr Herausforderer Norbert Röttgen (CDU) tritt in Bonn an. Diesen Wahlkreis hatte bei der Wahl 2010 die SPD mit deutlichem Vorsprung gewonnen.
Röttgen steht auf Platz 1 der Landesliste. Eine Gewähr für ein Mandat ist das aber nicht. Bei den vergangenen beiden Wahlen war kein einziger CDU-Abgeordneter über die Liste in den Landtag eingezogen, alle Abgeordneten wurden direkt gewählt. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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