Ex-BVB-Präsident Niebaum ab Freitag vor Gericht

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Gerd Niebaum ist wegen Betrugs angeklagt.

DORTMUND - Der ehemalige Präsident des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und Anwalt Gerd Niebaum steht ab Freitag (9.15 Uhr) in einem Betrugsprozess vor dem Dortmunder Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm auch Urkundenfälschung und Untreue vor.

Der 66-Jährige soll laut Anklage unter anderem die Unterschrift seines toten Schwagers gefälscht haben, um ein privates Darlehen von 600.000 Euro zu verlängern, wie ein Gerichtssprecher erklärte. 2005 soll Niebaum sich als Testamentsvollstrecker illegal 460.000 Euro aus einem Nachlass geliehen haben. Im Prozess geht es um insgesamt gut 1,7 Millionen Euro.

Schwerwiegende Vorwürfe

Niebaums Verteidiger Götz Reuker wollte sich nach Angaben seiner Kanzlei nicht zu den Vorwürfen äußern. Niebaum war 18 Jahre lang - bis November 2004 - Präsident beim BVB. Im Februar 2005 trat er auch als Folge der Finanzkrise des Vereins als Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA zurück.

Während seiner Amtszeit wurden die Schwarz-Gelben dreimal deutscher Meister, Champions League- und Weltpokalsieger. - dpa

Quelle: wa.de

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