Landesregierung nimmt Großbäckereien unter die Lupe

DÜSSELDORF - Alarmiert durch den Hygiene-Skandal bei der bayerischen Großbäckerei Müller Brot nimmt die Landesregierung die nordrhein-westfälischen Großbäckereien unter die Lupe. Das bestätigte ein Sprecher des NRW-Verbraucherschutzministeriums.

In Bayern war die Müller-Brot-Fabrik wegen massiver Hygienemängel geschlossen worden. Kontrolleure stießen auf Mäusekot, Schaben und Maden im Mehl. Nach Bekanntwerden des Skandals ging Müller Brot pleite. 1100 Beschäftigte sind betroffen.

Das Verbraucherschutzministerium will nun laut einem Schreiben, das dem Westdeutschen Rundfunk und dpa vorliegt, von den Lebensmittelkontrolleuren wissen, in welchem Zustand die NRW-Großbäckereien in den vergangenen zwei Jahren angetroffen wurden. Alle Großbäckereien, die im vergangenen Jahr nicht kontrolliert wurden, sollen baldmöglichst Besuch von Kontrolleuren bekommen.

Mit Ergebnissen sei erst in einigen Wochen zu rechnen, hieß es. Die Landesregierung will von den kommunalen Prüfern wissen, ob Betriebe aus Hygienegründen geschlossen wurden und ob es Bußgelder über 200 Euro gab. - lnw

Quelle: wa.de

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