Stauprävention: Seitenstreifen auf A45 frei

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Stau auf der A45.

NRW - Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat auf der A45 zwischen der Anschlussstelle Schwerte/Ergste und dem Westhofener Kreuz in Fahrtrichtung Dortmund einen weiteren Abschnitt mit "temporärer Seitenstreifenfreigabe" in Betrieb genommen. Zu Spitzenzeiten soll dort die Verkehrslage entspannt werden.

Autofahrer können nun den Seitenstreifen durchgehend auf dem insgesamt etwa acht Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Kreuz Hagen und Westhofener Kreuz als zusätzliche Fahrspur nutzen. 14 Videokameras liefern auf der A45 einen kontinuierlichen Überblick über Verkehr. Alle Informationen fließen in der Verkehrszentrale des Landesbetriebes in Leverkusen zusammen.

Auf der Strecke zwischen Schwerte /Ergste und Westhofener Kreuz sind im Schnitt täglich rund 83.000 Fahrzeuge unterwegs. Ist die Lage auf der Autobahn angespannt - in der Regel vor allem morgens und nachmittags zur Rushhour - geben die Mitarbeiter, so genannte "Operatoren", den Seitenstreifen zeitweise frei, um für einen  reibungslosen Verkehrsfluss zu sorgen. Das geschieht allerdings nur, wenn sich keine liegengebliebenen Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen befinden.

Erfahrungen mit anderen Telematikanlagen dieser Art zeigen, dass eine "temporäre Seitenstreifenfreigabe" die Kapazität einer Autobahn um bis zu 30 Prozent steigern kann und somit die Gefahr eines Staus deutlich verringert, heißt es seitens des Landesbetriebes.

Dem Autofahrer signalisieren zwölf steuerbare Wechselverkehrszeichen entlang der Strecke, ob er den Seitenstreifen als zusätzliche Fahrstreifen nutzen darf. Auf vier Anzeigebrücken können die "Operatoren" der Verkehrszentrale zudem Geschwindigkeitsbeschränkungen und Warnhinweise einblenden. Erfolgt keine temporäre Freigabe, übernehmen die Seitenstreifen ihre ursprüngliche Funktion, dienen also zum Beispiel als Notfallspur bei einer Panne. Ohne signalisierte Freigabe dürfen deshalb keine Fahrzeuge auf dem Standstreifen fahren.

Quelle: wa.de

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