Land sucht 34 radioaktiv verunreinigte Fackeln

DÜSSELDORF - Aus Indien importierte Edelstahl-Gartenfackeln sind zum Teil radioaktiv verunreinigt. Obwohl keine Gesundheitsgefahr besteht, haben die Bezirksregierung Düsseldorf und das Landesarbeitsministerium vorsorglich den Rückruf der Produkte aus dem Handel angeordnet.

Die Produkte wurden unter dem Namen "Fes-Fackeln" bundesweit vertrieben. 34 Exemplare seien bisher noch in Verbraucherhand, wie das Landesarbeitsministerium am Montag in einer Presseerklärung mitteilte. Es forderte die Käufer auf, die Produkte bei den Händlern zurückzugeben. Laut Mitteilung liege die Strahlungsdosis bei der üblichen Verwendung der Fackel in Höhe der natürlichen Radioaktivität. "Eine Gefahr für den Menschen kann insoweit ausgeschlossen werden", hieß es weiter.

Betroffen von der Rückholaktion sind Fackeln, die ab April 2012 eingeführt wurden. Die Landesbehörden in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein haben seit Anfang Oktokber ebenfalls Rückrufaktionen gestartet. Auf Sylt waren zwei Fackeln gefunden worden. In Baden-Württemberg waren die Fackeln noch im Handel sichergestellt worden. - lnw

Quelle: wa.de

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