Krasser Wechsel von Hochsommer zu Herbst

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[UPDATE 15.15 Uhr] ESSEN - Wetterumschwung in Nordrhein-Westfalen: Mit einem Temperatursturz, Gewitter, Wind und Starkregen zieht der Herbst ins Land.

Plötzlich kommt der Herbst: Das Wetter in Nordrhein-Westfalen hat innerhalb von 36 Stunden einen kompletten Jahreszeitenwechsel vollzogen. Von 30 Grad am Freitag zu frischen 13 Grad am Sonntagmorgen. Stürme und Starkregen bildeten die Überleitung.

Aus Olpe im Sauerland meldete die Polizei am Sonntagmorgen erneut eine Windhose. Sie habe sich trichterförmig auf einer Höhe gebildet und sei dann in ein besiedeltes Tal gezogen, hieß es in einer Meldung. Dort riss sie Äste und Dachpfannen ab und verwüstete einen Stall.

Bereits am Freitag hatte ein Gewitter mit heftigen Böen im Kreis Wesel viel Schaden angerichtet. Die Feuerwehr verzeichnete mehr als 100 Einsätze durch umgestürzte Bäume und Zerstörungen. In Xanten rutschte ein Erdhang auf eine Bundesstraße und blockierte sie auf einem Stück von rund 400 Metern. Die Straße musste mehrere Stunden gesperrt werden. Verletzt wurde aber niemand.

Laut Deutschem Wetterdienst in Essen kam der krasse Wetterwechsel über das Wochenende in drei Staffeln, die Meteorologin Cornelia Urban so beschreibt: "Die erste räumte die warme Luft weg, die zweite senkte die Temperaturen, die dritte brachte den Regen." Zwischen Eifel und mittlerem Niederrhein öffnete der Himmel Sonntagmorgen seine Schleusen, es fielen stellenweise 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden.

Die Voraussage für Montag fällt trüb aus: Zwar macht der Regen auch mal Pause, und Gewitter entladen sich nur noch vereinzelt über Nordrhein-Westfalen. Dafür zeigt der Herbst eine andere typische Seite: Nebel. Richtig warm wird es dazu mit höchstens 17 Grad freilich nicht. - lnw

Quelle: wa.de

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