Aus Kostengründen:

WDR streicht ab 2015 die "Lokalzeit" am Samstag

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WDR-Intendant Tom Buhrow und Fernsehdirektor Jörg Schönenborn.

KÖLN - Der Westdeutsche Rundfunk spart vom nächsten Jahr an die "Lokalzeit" am Samstag ein. Die Sendung im WDR Fernsehen werde dann nur noch von montags bis freitags laufen, kündigte WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn am Dienstag in Köln an.

"Wir könnten uns sonst die elf Lokalzeiten auf Dauer nicht leisten", sagte er. Einen Rückzug aus der Region wolle der WDR aber wenn irgend möglich verhindern.

WDR-Intendant Tom Buhrow hatte vor zwei Wochen die Streichung von 500 Stellen angekündigt. Bis zum Jahr 2020 soll jede zehnte Stelle in der größten ARD-Anstalt wegfallen.

Buhrow begründet dies damit, dass es im Etat des WDR von 2016 an eine jährliche Lücke von 100 Millionen Euro gebe. Ohne Abbau der Personalausgaben seien die erforderlichen Einsparungen nicht möglich.

Die WDR-Sendung "Lokalzeit" gibt es aus Köln, Ostwestfalen-Lippe (Bielefeld), Dortmund, Düsseldorf, Ruhr (Essen), Münsterland (Münster), Südwestfalen (Siegen), Aachen, Bergisches Land (Wuppertal), Bonn und Duisburg. Gesendet wird samstags immer von 19.30 bis 20 Uhr im Anschluss an die "Aktuelle Stunde". Werktags gibt es zusätzlich Kurznachrichten von 18 bis 18.05 Uhr. - dpa/WA

Quelle: wa.de

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