Korruptionsverdacht bei Wohnungsvergabe an Flüchtlinge in Köln

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Köln - Mitarbeiter einer städtischen Immobiliengesellschaft und der Stadt Köln sollen Flüchtlingen gegen Geld Wohnungen verschafft haben. Es gebe einen Anfangsverdacht wegen gewerbsmäßiger Bestechung und Bestechlichkeit, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Am Morgen durchsuchte die Polizei die Wohnungen und Büroräume von zwei Frauen und einem Mann bei der Immobiliengesellschaft und der Stadt - eine der Frauen arbeitet den Angaben zufolge beim Amt für Wohnungswesen. 

Die drei Beschuldigten werden verdächtigt, Wohnungen unter Umgehung der Vergabekriterien an Flüchtlingsfamilien vermittelt zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Dafür sollen die Flüchtlinge Bestechungsgeld gezahlt haben. 

Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" sollen pro Wohnung 3.000 Euro geflossen sein. Die Ermittler gingen von einer zweistelligen Zahl an Fällen aus. - dpa

Quelle: wa.de

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