Dreharbeiten im Frühjahr in Bonn, Düren, Köln, Solingen und Krefeld

Komparsen gesucht! Casting für "Babylon Berlin" am Samstag in NRW

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Bonn - Wollten Sie immer schon mal einen Gangster, Polizisten, Henker, Kneipengast, Gefängniswärter, Militäroffizier oder Politiker spielen? Sind Sie ein kleinwüchsiger Mann, im wahren Leben Kellner, Priester oder Tischler? Falls Sie am kommenden Samstag, 19. Januar, Zeit haben, hier unser Tipp: Bewerben Sie sich beim offenen Casting für eine Rolle in der dritten Staffel der Krimiserie "Babylon Berlin". Alles Infos hier!

Die historischen Krimiserie "Babylon Berlin" geht weiter - und für Dreharbeiten in Nordrhein-Westfalen werden dafür jetzt massig Komparsen benötigt. 

Wie die Castingagentur Eick aus Ennepetal mitteilte, sind für die dritte Staffel des Weimarer-Republik-Epos im Frühjahr 2019 Filmaufnahmen in Köln, Bonn, Düren, Solingen und Krefeld geplant.

Die Folgen sollen Ende 2019 auf Sky und dann im Herbst 2020 in der ARD ausgestrahlt werden. 

Die ersten beiden Staffeln von "Babylon Berlin" hatten ein Millionenpublikum, wurden in 100 Länder verkauft und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Deutscher Fernsehpreis, Bambi und Grimme-Preis). 

Worum geht es in der dritten Staffel von "Babylon Berlin"?

Das schillernde Berlin am Ende der 1920er Jahre. Kommissar Gereon Rath ermittelt in seinem neuen Fall an einem Filmset, an dem eine berühmte Schauspielerin spektakulär zu Tode gekommen ist. Ein unheimliches Phantom treibt dort sein Unwesen.

Fakten kompakt zu den Dreharbeiten zu "Babylon Berlin"

  • Von Mitte Februar bis Mitte März dreht das Filmteam in Bonn, Düren, Köln, Solingen und Krefeld.
  • Die Dreharbeiten begannen bereits im November 2018 und dauern noch bis zum Mai 2019.
  • Neben den Stars werden 500 Komparsen sowie 40 Kleindarsteller und Sprechrollen für ein bis drei Drehtage vor der Kamera stehen.
  • Die Geschichte der dritten Staffel wird über zwölf Folgen hinweg auf Basis des internationalen Bestsellers "Der stumme Tod" von Volker Kutscher erzählt. Die Regie übernehmen wie schon in den ersten beiden Staffeln Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries
  • Zum hochkarätigen Darsteller-Ensemble gehören wieder Volker Bruch ("Fuck ju Göhte 2"), Hannah Herzsprung ("Weissensee") und Lars Eidinger ("Werk ohne Autor").
  • Gesucht werden Menschen aus NRW, die Gangster, Polizisten, Passanten, Henker, Kneipengäste, Gefängniswärterinnen, hochrangige Militäroffiziere und Politiker spielen.
  • Für eine spezielle Szene werden außerdem "viele Männer und Frauen" im Alter von 18 bis 60 Jahren gesucht, "die bereit sind, sich leidenschaftlich zu küssen", wie es heißt.
  • "Wir brauchen in anderen Situationen einen kleinwüchsigen Mann, Original-Kellner, Priester und Tischler", schreibt die Casting-Agentur.
  • Kinder im Alter von sechs Monaten bis 8 Jahren – gerne auch Zwillinge – können außerdem in Waisenhaus-Szenen zum Einsatz kommen.
  • Und weiter: "Wir müssen außerdem 50 Frauen finden, die Gefängnis-Insassinnen spielen. Es können sowohl normalere als auch vom Leben gezeichnete Gesichter und Körper sein (z.B. Glatzen, Einarmige oder Einbeinige)", so die Agentur Eick.
  • Da auch Sprechrollen zu vergeben seien, könnten sich allgemein auch Männer und Frauen mit Schauspielerfahrung bewerben (18-80 Jahre).

Fakten kompakt zum Casting am Samstag in Bonn

  • Die Casting-Agentur Eick ("Tatort") lädt am kommenden Samstag, 19. Januar zu einem offenen, kostenlosen Casting ein.
  • Ort: Brückenforum Bonn, Friedrich-Breuer-Straße 17, 53225 Bonn-Beuel
  • Uhrzeit: 12 bis 16 Uhr
  • Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Hier geht es zur Casting-Einladung der Agentur Eick

  • Bewerber müssen sich fotografieren lassen und einen Datenbogen ausfüllen.
  • Solariumbräune, sichtbare Piercings, künstliche Fingernägel oder Tattoos sind tabu. 
  • "Toll sind 'historische', natürliche, gelebte Gesichter", so die Agentur.
  • Da die Großproduktion in den 20er Jahren spielt, dürfen Männer nicht größer sein als 1,86 Meter und vor allem die jungen Männer müssen bereit sein, glatt rasiert zu drehen, Bärte sind unerwünscht.
  • Die Bereitschaft für einen damals zeitgemäßen Haarschnitt wird vorausgesetzt.
  • Frauen sollen keine langen Haare haben; Pagenschnitt/Bubikopf oder auch kinnlange Haare werden gesucht.
  • Die Komparseneinsätze werden mit "üblichen Gagen" ab 89 Euro für zehn Stunden und Zuschlägen bezahlt.
  • Für Haarschnitte und Kostümanproben gibt es noch gesonderte Vergütungen.
  • Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Quelle: wa.de

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