Kölner AfD-Parteitag 

Kölner Polizei: Gefahr durch Bekennerschreiben nicht erhöht

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Der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies äußerte sich am Donnerstag zur Situation während des AfD-Parteitags.

Köln - Die Gefahr eines Anschlags rund um den Kölner AfD-Parteitag hat sich nach Ansicht der Polizei auch durch die Drohungen in einem Bekennerschreiben nach der Dortmunder Bombenexplosion nicht erhöht.

"Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird durch das Bekennerschreiben die ohnehin schon hohe abstrakte Gefahr eines Anschlags nicht weiter gesteigert", sagte Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies am Donnerstag laut Redemanuskript. Bis heute stehe auch nicht fest, wer das Schreiben mit welcher Absicht verfasst habe. 

Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund war eine Mail mit rechtsextremistischem Duktus beim Berliner "Tagesspiegel" eingegangen. Darin wird unter anderem gedroht: "Sollte es in den kommenden Tagen keine Anzeichen für Vernunft geben, wird am 22. April buntes Blut fließen." Die Drohung zielt nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen vermutlich auf die zu erwartenden linken Demonstranten gegen den am Wochenende in Köln stattfindenden AfD-Bundesparteitag. 

Insgesamt sind in Köln nach Polizeiangaben Demonstrationen mit 50.000 erwarteten Teilnehmern angemeldet. Mehr als 4.000 Beamte sollen im Einsatz sein. - dpa

Quelle: wa.de

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