Institut: Wohnungspreise  nicht überbewertet

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KÖLN - In Düsseldorf und Köln sind die Preise für Eigentumswohnungen in den vergangenen Jahren im bundesweiten Vergleich besonders stark gestiegen. Doch von einer Immobilienblase sei NRW weit entfernt.

Während die durchschnittlichen Quadratmeterpreise in der Landeshauptstadt nach einer am Mittwoch vorgelegten Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zwischen 2010 und 2014 um 32 Prozent zulegten, errechneten die Forscher für Köln ein Plus um 25 Prozent.

Bundesweite Spitzenreiter waren München, Berlin und Hamburg mit Zuwächsen zwischen 47 und 39 Prozent. Trotz der kräftig gestiegenen Wohnungspreise sei derzeit keine gefährliche Immobilienblase in Sicht. Bis jetzt seien Eigentumswohnungen nicht überbewertet, heißt es in der in Köln vorgelegten Untersuchung.

Die Studie habe gezeigt, dass in der jüngeren Vergangenheit vor allem Nachholeffekte die Preise für Wohnimmobilien in die Höhe getrieben hätten. Auch regional betrachtet sei der deutsche Wohnungsmarkt weitgehend gesund, hieß es. Auch die Bundesbank hatte in ihrem Monatsbericht für Februar keine Anzeichen für eine Immobilienblase gesehen. "Für Deutschland als Ganzes ist nach wie vor keine substanzielle Überbewertung von Wohneigentum erkennbar", schrieb die Notenbank. - dpa

Quelle: wa.de

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