Kobra entkommt aus Terrarium in Mülheimer Mehrfamilienhaus

Eine ausgestopfte Monokelkobra wird von einer Zollbeamtin gezeigt. ▪

MÜLHEIM ▪ Eine aus einem Terrarium entkommene Monokelkobra hat gestern die Mülheimer Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt. Das etwa 30 Zentimeter lange und etwa fingerdicke Reptil gilt als hochgiftig. Der Schlangenbesitzer hatte das Jungtier kurz nach Mitternacht als vermisst gemeldet. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Schlange so schnell wie möglich zu finden“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Mit Unterstützung von Reptilien-Experten der Düsseldorfer Feuerwehr wurde die in einem Mehrfamilienhaus gelegene Wohnung im Dachgeschoss des Schlangenbesitzers durchsucht. Um das Versteck der Schlange aufzuspüren, wurden die Einrichtung aus der Wohnung getragen und die Holzdielen herausgerissen. Bis zum Nachmittag blieb die Schlange spurlos verschwunden.

Für den Ernstfall wurde ein Gegengift vor Ort bereitgestellt. „Ohne Behandlung ist der Biss der Schlange in wenigen Stunden tödlich“, so der Feuerwehrsprecher. Für den Schlangenfreund wird der Ausflug seines Haustiers vermutlich teuer: Er müsse damit rechnen, für die Kosten des Einsatzes und auch für die Schäden an der Wohnung haftbar gemacht zu werden, so die Feuerwehr. ▪ dpa

Quelle: wa.de

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