Messe in Düsseldorf

Auf Knopfdruck zum Surf-Profi: "Boot" zeigt Wassersporttrends

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Wassersportmesse Boot 2017

Düsseldorf - Per Knopfdruck zum Profi-Surfer: Wer sich bei der weltgrößten Wassersportmesse "Boot" ab Samstag auf die Welle wagt, kann die sportliche Herausforderung selbst bestimmen.

Zehn Pumpen sorgen für bis zu 1,50 Meter hohe Wellen oder auch für ein deutlich entspannteres Wassersportvergnügen in dem 1,40 Meter tiefen Becken. Entwickler Rainer Klimaschewski bietet "The Wave" mittlerweile weltweit zum Kauf an. 

Zu Preisen für den Einbau im heimischen Vorgarten wollte er sich allerdings nicht äußern. Bis zum 29. Januar können Besucher bei der Wassersportmesse in Düsseldorf nicht nur die Welle testen, sondern auch im Tauchturm erste Erfahrungen mit der Schwerelosigkeit machen. 

Vor allem aber Schiffe gucken: Mehr als 1800 Aussteller aus 70 Ländern zeigen während der Messe ein Angebot vom Schlauchboot bis zur millionenteuren Megajacht, darunter über 70 Schiffspremieren. Insgesamt sind rund 1800 Boote zu bestaunen. 

Rund 250 000 Besucher werden erwartet. Wer sich für eine Megajacht der britischen Marke "Princess" interessiert, muss auf das bis zu 17 Millionen Euro teure Schiff allerdings bis zu zwei Jahre lang warten, berichtet Verkaufsmanager Bill Barrow. 

Das in Düsseldorf ausgestellte Modell "Princess 30M" ist mit einem Preis von gut acht Millionen Euro das teuerste Schiff der "Boot". Luxusjachten seien bei wohlhabenden Kunden aus aller Welt derzeit zunehmend gefragt, berichtet Barrow. Bei der Messe ist die für Boots-Luxus reservierte Halle ausgebucht. "Groß und teuer" sei derzeit bei Bootskäufern im Trend, berichtet auch Jürgen Tracht vom Bundesverband Wassersportwirtschaft. 

Bei einer insgesamt sinkenden Nachfrage nach Segelbooten sieht der Verband ein steigendes Interesse der Käufer an großen Jachten und Katamaranen. Im mittleren und kleinen Bootssegment bleibe der Markt dagegen schwierig, hieß es. Im Kampf gegen auch kleinere gesundheitliche Beschwerden an Bord von großen und kleinen Schiffen bietet ein Düsseldorfer Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Universitätsklinikum einen neuen Service an. 

Gegen ein Gebühr sollen Ärzte die Wassersportler weltweit und rund um die Uhr auch bei Problemen wie entzündeten Augen oder gebrochenen Fingern beraten. Wer nach dem Tod die sterblichen Überreste dem Nass übergeben will, wird an einem Stand nur wenige Meter entfernt fündig. Bei der Freizeitmesse sind auch Bestattungen im Angebot. - dpa

Quelle: wa.de

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