Suche nach der Ursache

Kleinkind nach Absturz noch in Lebensgefahr

WICKEDE/FRÖNDENBERG - Gespenstische Ruhe lag am Donnerstagmorgen auf der Ruhrwiese, auf der am Dienstag ein Nordsee-Urlaub tragisch enden sollte. Dabei war der rettende Flughafen in Echthausen so nah. Für den Piloten und vier Insassen kam nach dem Absturz ihres Flugzeugs jede Hilfe zu spät. Sie starben noch am Unfallort.

Der Flugzeugabsturz am Dienstag gegen 17 Uhr auf dem Wiesengelände zwischen Mannesmanngraben und Ruhr war am Mittwoch zentrales Thema in Wickede.

Das Kleinflugzeug des Typs Piper PA 34 sei von der Nordseeinsel Langeoog kommend im Anflug auf den Flughafen Arnsberg-Menden in Echthausen gewesen, heißt es dazu am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Kreispolizeibehörde Unna. Im Flugzeug hätten sich neben dem erfahrenen 59-jährigen Piloten, der nach dem derzeitigen Ermittlungsstand keine näheren Beziehungen zu den Opfern aufweist, weitere sieben Personen aus Arnsberg befunden. Die seien verwandtschaftlich miteinander verbunden: Es handelt sich um zwei Frauen (Mutter und Tochter) im Alter von 72 und 34 Jahren sowie zwei Kinder im Alter von 15 (Sohn bzw. Enkel) und 5 Jahren. Sie verloren bei dem Absturz ihr Leben. Zwei weitere Kinder im Alter von 7 und 4 Jahren sowie ein Kleinkind im Alter von 16 Monaten, alles Söhne bzw. Enkel, seien teilweise schwer verletzt mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Das verletzt geborgene Kleinkind ist laut Polizei noch nicht außer Lebensgefahr.

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Quelle: wa.de

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