Kleinkind angefahren und getötet

Hagen: Ermittler schließen "gesundheitliche Probleme" nicht aus

+
Das Kleinkind kam zwar noch ins Krankenhaus, doch dort kämpften die Ärzte vergeblich um sein Leben.

[Update 9.29 Uhr] Hagen - Dieser Verkehrsunfall sorgt für pures Entsetzen. In Hagen wurde ein Kinderwagen von einem Volvo erfasst. Das Kleinkind, das im Kinderwagen saß, überlebte den Unfall nicht. Nun haben das Verkehrskommissariat und die Staatsanwaltschaft Hagen die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Ob Beeinträchtigen des Gesundheitszustandes des 34-jährigen Unfallfahrers vorlagen, kann als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden und wird zur Zeit untersucht, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Hagen. Entsprechende Maßnahmen sind eingeleitet. 

Die Polizei stellte noch am Donnerstag den Führerschein des 34-Jährigen sicher und ließ auf Anordnung des Amtsgerichts vorsorglich eine Blutprobe entnehmen.

Bei dem schweren Verkehrsunfall in der Hagener Innenstadt ist ein Kleinkind - gerade einmal eineinhalb Jahre alt - gestorben. Der Kinderwagen wurde von einem Volvo erfasst.

Medienberichten zufolge hatten Rettungskräfte das Mädchen zunächst vor Ort und dann im Rettungswagen reanimiert. In einer Hagener Klinik kämpften die Ärzte dann jedoch vergeblich um das Leben des Jungen.

Neben dem Kleinkind wurde auch ein viereinhalbjähriges Geschwister-Kind sowie eine Frau schwer verletzt - die Mutter (21) des getöteten Kindes erlitt einen schweren Schock und musste ebenfalls behandelt werden. 

Der Unfallverursacher, ein 34 Jahre alter Mann, habe  aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verloren, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf den Gehweg und prallte in eine Fußgängergruppe. Dort sei der Kinderwagen schließlich frontal erfasst worden.

Wieder einmal seien Gaffer - verschiedene Medien sprechen von "hunderten" - vor Ort negativ aufgefallen. Teilweise seien Medienberichten zufolge Absperrungen ignoriert worden. 

An der Unfallstelle landete ein Rettungshubschrauber, es kam in der Innenstadt zu erheblichen Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare