Kita-Streiks in Düsseldorf und Duisburg

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DÜSSELDORF -  Auch an diesem Donnerstag müssen sich Eltern in Nordrhein-Westfalen vereinzelt auf geschlossene städtische Kindergärten einstellen. Nach mehreren größeren Warnstreiks in den vergangenen Wochen in NRW ruft Verdi diesmal nur in Düsseldorf und Duisburg und "sehr eingeschränkt" zum Warnstreik auf, wie ein Gewerkschaftssprecher ankündigte.

In einigen Bundesländern hatten am Mittwoch erneut viele Erzieher, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und Heilpädagogen die Arbeit niedergelegt - mit Blick auf die dritte Tarifrunde am Donnerstag in Düsseldorf.

Statt zur Arbeit zu gehen, wollen laut Verdi am Donnerstag hunderte Beschäftigte parallel zu den Tarifgesprächen in der Landeshauptstadt am Vormittag (ab 10 Uhr) lautstark für ihre Forderungen trommeln. Verdi und die Bildungsgewerkschaft GEW fordern für die bundesweit rund 240.000 Kinderpfleger, Erzieher und Sozialarbeiter in kommunalen Einrichtungen eine bessere Bezahlung über eine höhere Eingruppierung.

Die Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände lehnte pauschale Erhöhungen bisher ab. Verdi-Chef Frank Bsirske hatte bereits mit wochenlangen Streiks gedroht. Zugleich sind als weitere Verhandlungstermine der 16. April in Hannover sowie der 20. und 21. April in Frankfurt am Main vereinbart, sagte der NRW-Verdi-Sprecher.

Quelle: wa.de

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