Heftige Kritik an der Eurobahn

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Nach zahlreichen Zugausfällen der Eurobahn in den vergangenen Monaten hat der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) erneut deutliche Kritik an dem Unternehmen geäußert.

In der Verbandsversammlung am Donnerstag in Unna musste Thomas Görtzen als Geschäftsführer des Eurobahn-Betreibers Keolis sich dem geballten Unmut der NWL-Mitglieder stellen.

Görtzen räumte Probleme ein, machte neben einem außergewöhnlich hohen Krankenstand auch einen Tarifabschluss für den Zustand verantwortlich: Eine vereinbarte Arbeitszeitverkürzung habe zu einem höheren Personalbedarf geführt. Neue Lokführer seien auf dem Markt kaum zu bekommen, deshalb bilde man verstärkt aus. 

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Die NWL-Delegierten blieben skeptisch und sahen den Grund für die Ausfälle nicht zuletzt beim Unternehmen selbst. Dabei wurden auch Konsequenzen verlangt: Verbands-Vorsteher Dr. Ulrich Conradi sprach von ernsthaften Bedenken, dem Unternehmen bei der nächsten Ausschreibung wieder einen Zuschlag zu geben.

Bei der Eurobahn haben nach eigenen Angaben in den ersten drei Monaten dieses Jahres 17 Lokführer neu begonnen, bis Mai sollen 13 weitere dazukommen. Außerdem wolle das Unternehmen eine Personalreserve aufbauen, so Görtzen.

Quelle: wa.de

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