Kein Verkehrschaos rund um gesperrte A40

ESSEN - Der erste Schwung von Berufspendlern ist aus den Sommerferien zurück. Da haben Verkehrsexperten rund um die gesperrte A40 auf Essener Stadtgebiet mit dem Schlimmsten gerechnet. Aber bis auf eine S-Bahn-Panne läuft alles reibungslos.

Rund um die gesperrte Autobahn 40 in Essen ist am Montag das befürchtete Verkehrschaos nach dem letzten Ferienwochende in Nordrhein-Westfalen ausgeblieben. Es gab fast keine Staus, die Polizei in Essen meldete: "Keine Probleme." Nur die Kunden der Deutschen Bahn mussten mit einer Panne leben.

Die S6 zwischen Essen und Düsseldorf hatte am Morgen den Betrieb wiederaufnehmen sollen - die Strecke war seit dem 7. Juli wegen der A40-Sperrung und der dortigen Sanierungs- und Brückenbauarbeiten unterbrochen gewesen. Um 5.30 Uhr aber legte eine Signalstörung den Verkehr erneut lahm, wie die Bahn mitteilte. Bahnfahrer mussten in Busse und eine S-Bahn über Duisburg umsteigen.

Ansonsten lief der Verkehr in und rund um Essen einer Sprecherin der Essener Verkehrs-AG zufolge problemlos. "Wir haben heute morgen genau hingeschaut. Aber bis auf ein paar kleinere Ausnahmen gab es keine Staus", zeigte sich auch ein Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW erleichtert.

Die Vollsperrung der Hauptverkehrsader zwischen dem Dreieck Essen-Ost und der Ausfahrt Essen-Zentrum läuft noch bis Ende September. Zur Halbzeit auf der Baustelle am Freitag hatten die Beteiligten ein positives Fazit gezogen: Autofahrer und Pendler hatten sich während der Ferienzeit an alle Umleitungen gehalten und auch zusätzliche Angebote im Nahverkehr angenommen.

Ohne die als Modellprojekt angelegte dreimonatige Vollsperrung hätten die Bautrupps abwechselnd jeweils eine der beiden Fahrspuren der Autobahn sperren müssen - über einen Zeitraum von insgesamt bis zu zwei Jahren. Die zweite harte Belastungsprobe muss der Berufsverkehr am Mittwoch bestehen. Dann steht in Nordrhein-Westfalen der erste Schultag an. - lnw

Quelle: wa.de

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