Weitere Sperrung am Mittwochvormittag

Zwei Menschen sterben bei Unfallserie auf der A2

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Bis weit in die Nacht dauerte die Aufräumarbeiten nach dem schweren Unfall auf der A 2 bei Oelde. Erst am Mittwoch gegen 4 Uhr wurde die Autobahn für den Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund wieder freigegeben.

[Update, 9.52 Uhr] Oelde/Rheda-Wiedenbrück - Zwei Tote, 38 Verletzte und 42 beschädigte Fahrzeuge: So lautet die schreckliche Bilanz einer Unfallserie auf der Autobahn 2 bei Olde und Rheda-Wiedenbrück von Dienstagnachmittag.

Nach Angaben der Polizei wurden die Karambolagen auf einem Streckenabschnitt von nur zwei Kilometern Richtung Oberhausen wohl durch einen Wetterumschwung ausgelöst. 

Zu dieser Zeit soll dort laut Polizei Starkregen eingesetzt haben, der mehrere Fahrzeugführer veranlasste, erheblich abzubremsen. "Dann kam plötzlich die Sonne wieder raus und die Fahrer konnten nichts sehen", sagte ein Sprecher der Polizei Bielefeld am frühen Mittwochmorgen. 

Massenkarambolage auf der A2 bei Oelde

Nahe Oelde kam es am Dienstagabend gegen 17.25 Uhr zu einer Karambolage, bei der zwei Menschen starben. 28 Personen wurden bei dem Unfall mit 14 Fahrzeugen verletzt, davon drei schwer. Auch ein Reisebus war in den Unfall verwickelt, der Polizei zufolge wurde er jedoch nur leicht beschädigt. "Glücklicherweise verletzte sich keiner der Fahrgäste", teilte ein Sprecher der Dortmunder Polizei mit. Nach Angaben der Polizei hinterließ die Unfallserie ein erhebliches Trümmerfeld auf rund 100 Metern. 

Fast zeitgleich krachte innerhalb der folgenden zwei Kilometer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück weitere Male. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden dabei zehn Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. 

26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt. Wegen der zahlreichen beschädigten Fahrzeuge war die A2 für mehr als zehn Stunden gesperrt, erst um 4 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Zuvor hatte sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Zur weiteren Spurensicherung und Rekonstruktion des Unfalls wird der betroffene Streckenabschnitt nach Angaben der Polizei am Mittwoch gegen 11 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Die Sperrung wird etwa. 30 Minuten andauern. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern an.

Quelle: wa.de

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