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A44: Ausgebüxtes Känguru erschossen – es ließ sich nicht mehr einfangen

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Von: Katharina Birkenbeul

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Ein Känguru ist bei Mönchengladbach über die A44 gelaufen. Ein Jäger musste das Beuteltier schließlich in einem Wald erschießen.

Mönchengladbach – Am Mittwochmorgen konnte ein Zeuge seinen Augen nicht trauen: „Hier ist ein weißes Känguru auf der Fahrbahn“, alarmierte er die Polizei. Das Känguru büxte am Mittwochmorgen aus seinem Gehege aus und hüpfte im Auffahrtsbereich der A44 bei Mönchengladbach-Odenkirchen in NRW durch die Gegend, berichtet 24RHEIN. Sein Ausflug wurde dem Känguru aus Mönchengladbach zum Verhängnis

Känguru
Geschwindigkeitbis zu 70 km/h
KlasseSäugetiere (Mammalia)
FamilieKängurus
ohne RangSynapsiden
OrdnungDiprotodontia
TragzeitQuokka: 28 Tage, Rotes Riesenkänguru: 33 Tage

Känguru erschossen: Tier büxte aus – und konnte nicht eingefangen werden

Der Ausflug des Kängurus sorgte für einen großen Polizeieinsatz. Die Einsatzkräfte versuchten das Beuteltier rund zwei Stunden lang einzufangen. Dabei hüpfte es vom Autobahnkreuz Holz in Richtung eines nahe gelegenen Waldstückes. Doch die Einfangversuche blieben ohne Erfolg. Auch die Besitzerin hatte keine Chance gegen das Känguru. Gegen 6 Uhr musste das Känguru schließlich von einem Jäger erschossen werden. Die Polizei spricht als Grund von „Gefahrenabwendung“, denn es sei nicht auszuschließen gewesen, dass das Känguru zurück auf die Autobahn hüpft. Es war nicht das erste Mal, dass ein Känguru in Mönchengladbad entlaufen ist: Im November 2020 machte ein Känguru ein ehemaliges Militärgelände unsicher.

Känguru in Mönchengladbach erschossen: Polizei im Einsatz

Laut Autobahnpolizei war der Verkehr auf der Autobahn und den umliegenden Straßen während des gesamten Einsatzes nicht beeinträchtigt. Dafür hätten die zahlreichen Einsatzkräfte vor Ort gesorgt. Bereits vor einer Woche ist ein Känguru in Goch ausgebüxt. Dort konnte das Tier allerdings gefahrlos eingefangen werden. (kab)

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