Juwelier-Überfall: Lange Haft für Mann im Hintergrund

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DORTMUND - Nach einem brutalen Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Dortmund hat das Landgericht am Dienstag den letzten der Täter verurteilt.

Ein 42-jähriger Mann, der sich zwar an der Planung beteiligt, bei der Tat aber im Hintergrund gehalten hatte, wurde mit zwei Jahren und sieben Monaten Haft bestraft. Im April 2010 waren zwei Männer in den Laden gestürmt, hatten die Angestellten mit Waffen bedroht, die Vitrinen zerschlagen und Schmuck für rund 16.000 Euro erbeutet. Der jetzt Angeklagte hatte die Täter zuvor zusammen mit einem Komplizen angeheuert und mit Masken und Waffen ausgerüstet.

Im Prozess gab der 42-Jährige an, Schulden hätten ihn zu der Tat gedrängt. Vom Schmuck habe er aber nur drei goldene Ringe abbekommen. Die beiden Räuber und der andere Hintermann waren bereits in einem früheren Prozess zu bis zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. - lnw

Quelle: wa.de

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