Junge klettert auf Güterwaggon - lebensgefährlicher Stromschlag

+

Neuss - Ein neunjähriger Junge ist am Sonntagabend auf dem Güterbahnhof Neuss auf einen Kesselwagen geklettert und hat einen schweren Stromschlag erlitten. Der Junge sei mit schwersten Verbrennungen per Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden, teilte die Bundespolizei mit. Er schwebe in Lebensgefahr.

Sein sieben Jahre alter Begleiter, der den Unfall mit angesehen hatte, erlitt einen Schock und musste ebenfalls ins Krankenhaus. Zeugen hätten den Jungen nach dem Stromschlag vom Kesselwagen stürzen sehen. 

Die Polizeisprecherin warnte davor, Hochspannungsleitungen zu nahe zu kommen. Schon ab 1,50 Meter Entfernung könne Strom überspringen. Eltern sollten darüber mit ihren Kindern sprechen. Ein ähnlicher Unfall hatte sich am frühen Samstagmorgen in Dortmund ereignet. Dort hatte ein 15-Jähriger bei einer nächtlichen Tour mit Freunden auf einem Bahngelände versucht, einen Stromleitungsmast hochzuklettern. 

Dabei sei er von einem Lichtbogen getroffen worden und ins Gleisbett gestürzt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Schwerstverletzte kam in ein Krankenhaus. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare