Reaktorbehälter im Zwischenlager angekommen

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Jülich - Ein radioaktiv belasteter Stahlbehälter aus dem Versuchsreaktor Jülich ist am Samstag in ein neues Zwischenlager gebracht worden. Der rund 2000 Tonnen schwere Reaktorbehälter aus dem 1988 stillgelegten Hochtemperaturreaktor wurde mit einem speziellen Schwerlasttransporter in eine neue Halle auf dem Areal des Forschungszentrums gebracht. "Es ist alles ohne Probleme gelaufen", sagte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Versuchs-Reaktor (AVR), Wilfried Hubrich.

Der Transport über den 600 Meter langen Weg dauerte nach seinen Angaben rund zwei statt der zuletzt kalkulierten drei Stunden. Die Verlegung ist ein entscheidender Teil der Maßnahmen zum Rückbau des Versuchsreaktors bis 2022. Die Brennelemente liegen seit rund 20 Jahren in einem anderen Zwischenlager auf dem Areal.

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hatte vor dem Transport betont, es sei gewährleistet, dass der Reaktorbehälter im Zwischenlager sicher aufbewahrt werden kann. Dort soll er für die nächsten mindestens 70 Jahre bleiben. Wegen seines geringen Anteils an Kernbrennstoffen unterliege der Behälter im neuen Zwischenlager nicht mehr wie bisher der ministeriellen Atomaufsicht, sondern der Aufsicht der Bezirksregierung Köln. - dpa

Quelle: wa.de

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