CDU-Gesundheitsminister

Geheimer Plan: Will Jens Spahn Kanzler werden?

Wichtige politische Entscheidungen stehen in diesem Jahr an: Im September dieses Jahres wird der neue Bundestag gewählt. In der Kanzlerfrage schaltet sich nun anscheinend auch Jens Spahn ein.

Wer wird der neue deutsche Bundeskanzler? Fest steht: Nach 16 Jahren endet in diesem Jahr die Amtszeit von Angela Merkel (CDU). Für eine mögliche Nachfolge stellen sich Friedrich Merz, Norbert Röttgen sowie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei den Christdemokraten zur Wahl – sie alle wollen den Vorsitz der Partei übernehmen. Doch nun scheint ein anderer in die Kanzlerfrage eingreifen zu wollen, wie msl24.de* berichtet.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hegt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Pläne, selber Bundeskanzler werden zu wollen. Zwar ist der aus dem Münsterland* stammende Politiker gerade damit beschäftigt, die Coronavirus*-Immunität in Deutschland voranzubringen, doch hinter den Kulissen werkelt er anscheinend an seiner persönlichen Vita.

PersonJens Spahn
AmtBundesgesundheitsminister
GeburtsortAhaus

Greift Jens Spahn nach der Kanzlerkandidatur?

So habe der CDU-Politiker Jens Spahn* diesbezüglich in den vergangenen Wochen mehrere Telefonate mit hochrangigen CDU-Politikern geführt. Der bisherige Plan sieht vor, dass der 40-Jährige ein gemeinsames Team mit Armin Laschet bildet, sollte dieser den Parteivorsitz übernehmen. Der aus Ahaus stammende Spahn soll – so wollen es laut „Bild“-Recherchen zumindest junge CDU-Funktionäre – aus dem Tandem mit dem NRW-Ministerpräsidenten aussteigen und selber den Vorsitz übernehmen.

Mehrfach hatte Jens Spahn die schlechten Umfragewerte von Armin Laschet attackiert. „Wahlkampf heißt auch deswegen so, weil die Partei sehen will, dass man kämpft“, sagte er im Podcast von „Media Pioneer“. Da das Amt des CDU-Vorsitzes für den Gesundheitsminister jedoch derzeit unrealistisch erscheint, hat er wohl die Kanzlerkandidatur im Blick. Ein Fraktionsvorsitzender der Partei soll gegenüber der „Bild“ verlautet haben: „Jens Spahn hat mir gegenüber klargemacht, dass er für eine Kanzlerkandidatur offen ist, wenn seine Umfragewerte im März wesentlich besser sind als die von Laschet.“

Jens Spahn als Kanzler? Armin Laschet will weiter CDU-Vorsitzender werden

Doch auch die Beliebtheit von Jens Spahn hat in den vergangenen Tagen abgenommen*. Grund dafür ist vor allem der in Deutschland missglückte Start der Coronavirus-Impfungen. Laut Deutschlandtrend hat der Gesundheitsminister deutlich an Rückhalt in der Bevölkerung verloren. Zuletzt wurde Jens Spahn auch von SPD-Politikern scharf kritisiert*. Dies dürfte ihn womöglich dennoch nicht davon abhalten, seine Kanzlerpläne fortzuführen.

Angeblich hegt Jens Spahn den Plan, Bundeskanzler zu werden.

Denn sein Vorstoß, eine eigene Kanzlerkandidatur zu prüfen, geschah auch „mit Hinweis auf seinen eigenen Umfragestatus als beliebtester Politiker Deutschlands“, heißt es von Fraktionskollegen. Armin Laschet, so berichtet der „Spiegel“, habe den Vorschlag aus der eigenen Partei abgelehnt, seine Kandidatur um CDU-Vorsitz abzugeben. Dennoch soll sich Jens Spahn auch dann um eine Kanzlerkandidatur bemühen, wenn der NRW-Ministerpräsident die Wahl gegen Merz und Röttgen beim Online-Parteitag am 16. Januar gewinnen sollte. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Michele Tantussi/Reuters/Pool/dpa

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