Problemtiere wie das Wildschwein mehr geschossen

Jagdsaison 2015/16: Rund 888.000 Tiere in NRW erlegt

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Dortmund - In der vergangenen Jagdsaison 2015/16 sind in NRW rund 888.000 Wildtiere erlegt worden. Den größten Anteil hatten daran Ringeltauben mit 323.000 Tieren, Aaskrähen mit 103.000, Rehwild mit 66.000 und Kaninchen mit 81.000 Tieren.

Weil die Zahl der erlegten Tauben, Krähen und Kaninchen deutlich zurückging, fiel auch die sogenannte Jagdstrecke geringer aus als im Vorjahr.

Bei größeren Tieren wie den Rehen gab es laut Jagdstatistik mehr Abschüsse. Problemtiere wie das Wildschwein wurden dagegen mehr geschossen - die Zahl stieg von 28.000 auf 32.000. Hier warnen Jäger auch bundesweit vor einer Plage und großen Schäden für die Landwirtschaft, wenn die Bestände nicht intensiv bejagt werden. 

In NRW ist das Wildschwein inzwischen in fast allen Regionen heimisch geworden, ausgenommen in waldlosen Gebieten, die keinen Schutz bieten, so berichtet der Landesjagdverband. 

Zahlen und Fakten zur NRW-Jagdsaison

Der Waschbär ist noch nicht so verbreitet. Die Abschusszahl lag mit 10.000 so hoch wie im Vorjahr. Der Kleinbär hat sich von Hessen aus, wo er einmal ausgesetzt wurde, vor allem in Ostwestfalen verbreitet. Inzwischen ist er in NRW fast landesweit anzutreffen. - dpa

Quelle: wa.de

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