Jäger im Innenausschuss - Vertuschungsvorwürfe zur Silvesternacht

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In der Silvesternacht waren am Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt und augeraubt worden.

Düsseldorf - Die Attacken auf Frauen in der Kölner Silvesternacht sind erneut Thema für den Innenausschuss des Landtags.

Auch Innenminister Ralf Jäger (SPD) will zu der Sitzung am Donnerstagvormittag kommen und sich äußern, wie eine Sprecherin bestätigte. Er sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, das Ministerium habe einen Bericht der Kölner Polizei beeinflussen wollen.

Ein Polizeibeamter sei telefonisch dazu gedrängt worden, in einem Bericht über die sexuellen Übergriffe auf das Wort "Vergewaltigung" zu verzichten. Das Ministerium hat dies scharf zurückgewiesen. Es habe ein derartiges Telefongespräch nicht gegeben. 

Laut Innenministerium hat die Kölner "Ermittlungsgruppe Neujahr" bis Ende März 1527 Straftaten mit 1218 Opfern erfasst - etwa die Hälfte von ihnen wurden Opfer von Sexualdelikten. Bislang wurden 153 Tatverdächtige ermittelt, darunter 149 Ausländer. - dpa

Quelle: wa.de

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