Zittern um Opel-Werk in Bochum geht weiter

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Das Zittern in den deutschen Opel-Werken geht weiter. Nach monatelangen Verhandlungen konnten sich Geschäftsführung und Arbeitnehmer nach Gewerkschaftsangaben noch nicht auf eine gemeinsame Strategie zur Sanierung des kriselnden Herstellers einigen.

BOCHUM - Die IG-Metall-Mitglieder unter den Bochumer Opel-Mitarbeitern kommen am Sonntag wie geplant zusammen. Das kündigte NRW-IG-Metall-Sprecher Wolfgang Nettelstroth am Samstag an. Die Opel-Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter hatten sich auch am Freitag nicht auf eine gemeinsame Strategie zur Sanierung des kriselnden Herstellers geeinigt.

Um Kosten zu drücken und Überkapazitäten abzubauen, will das Opel-Management ein Werk schließen. Doch das lehnen Gewerkschaft und Betriebsrat bisher vehement ab. Als Kandidat Nummer eins für eine Schließung gilt der Standort Bochum.

Der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel sah am Freitag bei den Verhandlungen deutliche Fortschritte. Geschäftsführung und Arbeitnehmer hätten sich darauf verständigt, mit einer Perspektive für die Opel-Standorte über das Jahr 2016 hinaus weiterzuverhandeln, sagte Einenkel. Bei der nicht öffentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag in Bochum sollen die Opelaner, die in der IG Metall sind, über den Stand der Gespräche informiert werden, sagte Nettelstroth. - dpa

Quelle: wa.de

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