600.000 Besucher bei den "Kölner Lichtern"

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Die Kölner Lichter sind das nach Veranstalterangaben größte musiksynchrone Höhenfeuerwerk Deutschlands.

KÖLN - Es war heiß und eng. Hunderttausende freuten sich über das Feuerwerk "Kölner Lichter". Die Großveranstaltung blieb friedlich und ruhig. Polizei und Feuerwehr hatten trotzdem viel zu tun.

Mehrere hunderttausend Besucher haben am Samstagabend in Köln das Feuerwerksspektakel "Kölner Lichter" gesehen. Gut 600´.000 Zuschauer seien an den Rhein gekommen, berichtete der Veranstalter am Sonntag.

Das waren zwar deutlich weniger als 2013, der befürchtete Einbruch nach der Fußball-WM und wegen des Termins mitten in der Ferienzeit blieb aber aus. Polizei und Feuerwehr sprachen von einer friedlichen und ruhigen Großveranstaltung. Sie hatten dennoch alle Hände voll zu tun.

Das nach Veranstalterangaben größte musiksynchrone Feuerwerk Deutschlands, bei dem die Feuerwerkskörper in die Höhe geschossen werden, stand dieses Mal unter dem Motto "Die wilden 70er".

Begleitet von zahlreichen kleineren Feuerwerken am Ufer fuhr zunächst ein Konvoi von 50 festlich beleuchteten Schiffen über den Rhein, ehe in Höhe des Tanzbrunnens das Hauptfeuerwerk startete. Aus mehreren Lautsprechertürmen erklang Musik, während Pyrotechniker von zwei Schiffen aus die rund 4,7 Tonnen Feuerwerkskörper abschossen.

Das Bewundern der Lichter im Himmel ist von den Ufern aus kostenlos. Das Spektakel wird vom Veranstalter mit Hilfe von Sponsoren und Partnern und der Gäste auf den Schiffen finanziert.

Während des halbstündigen Großfeuerwerks gab es eine technische Panne, so dass Feuerwerk und Musik plötzlich unterbrochen waren. Nach etwa zwei Minuten Zwangspause ging es aber weiter.

Am Hauptbahnhof und am Deutzer Bahnhof wurden die Zugänge zwischenzeitlich wegen des großen Andrangs gesperrt, um Überfüllungen zu vermeiden. Reisende mussten Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Feuerwehr meldete fast 600 vor allem hitzebedingte Einsätze der Rettungsdienste. Zwei in Not geratene Personen seien mit DLRG-Booten aus dem Rhein geholt worden. - dpa

Quelle: wa.de

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