Hunde bissen knapp 800 Mal zu - weniger Angriffe als 2013

Symbolbild

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen sind den Behörden im vergangenen Jahr 798 Beißattacken von Hunden auf Menschen gemeldet worden. Das sind 60 weniger als 2013, wie aus einer Übersicht des NTW-Umweltministeriums hervorgeht. 

Bei 1270 Angriffen wurde andere Tiere verletzt. Etwa jede fünfte Attacke ging von einem Schäferhund oder einem Schäferhund-Mischling aus (166 Fälle).

Die Behörden leiteten 87 Strafverfahren ein, 26 weniger als 2013. Bei den Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten gab es einen starken Rückgang - von 5284 (2013) auf 4110 (2014). Derzeit müssen sich in Duisburg zwei Frauen vor Gericht verantworten, deren Rottweiler ein zweijähriges Mädchen schwer verletzt hatte. Der Hund war auf Anordnung der Behörden eingeschläfert worden.

Insgesamt waren im vergangenen Jahr knapp 780.000 Hunde amtlich registriert. Die Zahl der Tiere der als besonders gefährlich gelten Rassen wie Pitbull-Terrier oder American Staffordshire Terrier geht seit Jahren deutlich zurück. Im vergangenen Jahr waren noch knapp 7300 solcher Tiere gemeldet, mehr als 5000 weniger als 2006. - dpa

Quelle: wa.de

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