Hund rettet Frauchen vor Flammen - 63-Jähriger festgenommen

MÖNCHENGLADBACH - Ein 63-Jähriger hat offenbar wegen der drohenden Zwangsräumung seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Mönchengladbach angezündet. Der Mann wurde am Dienstag mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Elf Hausbewohner kamen mit dem Schrecken davon, wie die Polizei berichtete. Die Polizei habe den Mann festgenommen und ermittle nun wegen elffachen Mordversuchs. Am frühen Morgen hatte es in dem Haus bereits vor der Wohnungstür einer 72-Jährigen gebrannt. Ihr Hund habe die Frau geweckt, die dann rechtzeitig die Feuerwehr alarmieren konnte.

Zwischen der Frau und dem 63-Jährigen habe es einen seit Jahren schwelenden Streit gegeben, hieß es. Vermutlich habe der Mann darum in der Nacht zunächst die Wohnungstür seiner Nachbarin mit Brandbeschleuniger in Brand gesetzt. Kurz vor Eintreffen des Gerichtsvollziehers schob der Mann einen Sessel von innen vor seine Wohnungstür und zündete ihn an. Die Feuerwehr rettet den Mann. Er soll an diesem Mittwoch dem Richter vorgeführt werden. - lnw

Quelle: wa.de

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