"Elli" lief auf die Autobahn

Panische Flucht vor Silvesterrakete: Suche nach vermisster Hündin nimmt  tragisches Ende

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Die Geschichte der vermissten Hündin Elli aus Budberg, die am Silvesterabend ausriss, weil Feuerwerksraketen sie aufgeschreckt hatten, hat ein tragisches Ende gefunden.

Die Geschichte der vermissten Hündin Elli aus Budberg, die am Silvesterabend ausriss, weil Feuerwerksraketen sie aufgeschreckt hatten, hat ein tragisches Ende gefunden.

  • Eine Feuerwerksrakete hat eine junge Hündin in der Silvesternacht derart erschreckt, dass sie weglief
  • Die Familie sucht verzweifelt nach Elli (2)
  • In der Nacht zu Donnerstag erhielten die Besitzer eine traurige Nachricht

Werl - Familie Kolter aus Werl-Budberg wurde in der Nacht zu Donnerstag von der Polizei informiert, dass ihre zwei Jahre alte Hündin auf der Autobahn 44 von einem Auto angefahren wurde. Kurz darauf sei sie tot im Gebüsch gefunden worden, berichtete ein Familienmitglied. Das Auslesen des Chips beim Tierarzt gab am Donnerstagmittag letzte Gewissheit, dass es sich um Elli handelt. 

Die Pressestelle der Autobahnpolizei bestätigte, dass am Silvesterabend gegen 23 Uhr auf der A44 ein Hund angefahren wurde. Der Autofahrer sei bei dem Unfall nicht verletzt worden. Der Zusammenstoß habe sich in Fahrtrichtung Dortmund etwa in Höhe Unna-Siddinghausen ereignet. 

Im Gespräch mit der Redaktion zeigte sich das Familienmitglied erleichtert darüber, dass der Unfall – von Ellis Tod abgesehen – keine weiteren, schlimmen Folgen hatte. Das Schicksal der Hündin, einem Mix aus einem belgischen Schäferhund und einem Australian Shepherd, bewegte tausende Leser. 

Familie bedankt sich für große Anteilnahme

Allein auf der  Facebook-Seite des Soester Anzeiger wurde der Bericht mehr als 450 Mal geteilt. Freiwillige starteten Suchaktionen. Bei aller Trauer über den Verlust ihrer Hündin freut sich die Familie sehr über die große Anteilnahme: „Wir sind sehr dankbar für die viele Hilfe, die uns angeboten wurde. So hatten wir das Gefühl, nicht alleine zu sein.“ 

Für viele Tiere ist die Böllerei in der Silvesternacht eine Tortur. Dieser Hundetrainer gibt Tipps, wie Vierbeiner die Stunden gut überstehen.

Quelle: wa.de

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