Eine Person verletzt

Zwei Unfälle mit mehreren Lkw auf der A44 sorgen für langen Stau

Paderborn/Marsberg/Diemelstadt - Am frühen Montagmorgen sorgten zwei Unfälle mit beteiligten Lkw auf der A44 für erhebliche Verkehrsprobleme. Ein Autofahrer wurde leicht verletzt.

Gegen 05:05 Uhr fuhr ein Fahrer eines Renault Master zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau auf einen Langholztransporter. Der 28-jährige polnische Fahrer wurde bei dem Auffahrunfall leicht verletzt und per Rettungswagen der Feuerwehr Marsberg in ein Krankenhaus gefahren.

Möglicherweise hatte er die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Sattelzugs aus Limburg an dem Steigungsstück nicht richtig eingeschätzt. Sein Renault Master verkeilte sich bei der Kollision mit dem Holz des Sattelaufliegers und Trümmerteile verteilten sich auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen. 

Der 32-jährige Lkw Fahrer des Holztransporters blieb unverletzt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, sowie der Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen der A44 für circa 2 Stunden gesperrt werden. 

Den Verkehr leiteten Autobahnpolizisten auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu 5 km. Die Höhe des Sachschadens bezifferte die Polizei mit circa 15.000 Euro.

Weiterer Unfall wenige Kilometer entfernt

Während sich an der Unfallstelle ein Rückstau gebildet hatte, ereignete sich gegen 06:20 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Diemelstadt ein weiterer Unfall. Dabei wurde niemand verletzt.

Ein 28-jähriger Lkw Fahrer aus Tschechien hatte mit seinem Sattelzug an dem Stauende angehalten. Trotz einer Vollbremsung kam ein 27-jähriger Lkw Fahrer ebenfalls aus Tschechien nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand und stieß gegen den stehenden Mercedes Sattelzug. 

Die MAN Zugmaschine verkeilte sich mit dem Sattelauflieger. Dabei liefen Betriebsstoffe aus dem Motorraum des MAN aus, die von der Feuerwehr beseitigt wurden. Polizeibeamte leiteten den Fahrzeugverkehr an der Anschlussstelle Diemelstadt ab. 

Die Fahrzeuge, die sich auf einer Länge von circa 850 Meter hinter dem Unfall stauten, dirigierten sie zurück zur der Anschlussstelle. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten bleib die A44 in Richtung Dortmund bis gegen 08:55 Uhr gesperrt. Die Staulänge betrug ungefähr 12 Kilometer. Den Sachschaden schätzten die Autobahnpolizisten auf circa 45.000 Euro.

Quelle: wa.de

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