Bis zu 37 Grad am Freitag - Abkühlung für Zootiere

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BOCHUM - Mit bis zu 37 Grad gehört Nordrhein-Westfalen am Freitag zu den heißesten Regionen in Deutschland. Wie der Wetterdienst Meteomedia mitteilte, soll es nur noch in Baden-Württemberg wärmer werden.

Einen ersten Vorgeschmack auf die große Hitze gibt es schon am Donnerstag. Spitzenwerte von 34 Grad werden im Rheinland erreicht. Die Nacht zu Freitag wird sternenklar und tropisch warm mit bis zu 22 Grad in den Städten.

Am Samstag kann es dann erste Gewitter und Starkregen geben. Große Unwetter werden aber nicht erwartet. Auch nächste Woche soll es sommerliche Temperaturen geben.

Nordrhein-Westfalen steuert auf einen neuen Hitzerekord zu. Wetterexperten erwarten am Freitag bis zu 37 Grad. Am heißesten war es bisher mit 36,1 Grad am vergangenen Wochenende in Marl im Ruhrgebiet. "Endlich mal wieder ein richtiger Sommer!", sagte Stefan Laps von Wetterdienst Meteomedia am Donnerstag.

Die Duisburger Zootiere freuen sich über Abkühlung bei heißen Temperaturen: Mit Eistorten aus gefrorenem Fleisch für Eisbären und kalten Spritzduschen für Stachelschweine kümmern sich die Tierpfleger um ihre Schützlinge. Nordische Tiere wie Wölfe oder Elche seien bei diesem Wetter zwar sehr träge, erklärt die Zoobiologin. "Aber mit Bädern und Schläfchen im Schatten geht es ihnen auch bei 37 Grad noch gut". Auch die Fische und Pinguine im Aquarium Sealife bei Königswinter werden bei Hitze mit gefrorenen Wassermelonen gefüttert.

In der freien Natur bereitet der Sommer noch keine Probleme: Laut einem Sprecher des Naturschutzbundes (Nabu) sind die Wasserstände in den meisten Seen bisher hoch genug und durch die abwechselnd wärmeren und kälteren Tage besteht noch keine Gefahr für den Fischbestand in Nordrhein-Westfalen. Bedenklich für die Wasserqualität werde es erst bei langen Dürreperioden.

Auch für Autofahrer gibt es trotz Sommerhitze noch keinen Grund zur Sorge: Weder sei wegen der Hitze mit Straßenschäden zu rechnen, noch zeichneten sich lange Staus am Wochenende ab, erklärten Straßen.NRW und ADAC zuversichtlich. Die ADAC-Stauhelfer sind dennoch mit Wasser für durstige Staugeplagte ausgerüstet, falls es zu Problemen kommen sollte. - dpa

Quelle: wa.de

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