Heftiger Frontalzusammenstoß auf der B64 - drei Verletzte

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[Update: 16.09 Uhr] Rietberg - So schwer verletzt, dass er in die St.-Barbara-Klinik nach Hamm-Heessen geflogen werden musste, wurde am Mittwochmittag gegen 11 Uhr ein 83-jähriger Autofahrer auf der Umgehungsstraße (B64) zwischen der Mastholter Straße und der Bokeler Straße in Rietberg.

Aus noch ungeklärter Ursache, so die Polizeibeamten an der Unfallstelle, war der Fahrer (53) eines in Richtung Delbrück fahrenden Passat Variant aus Wadersloh in Höhe der Brücke Triftstraße auf die Gegenfahrbahn geraten. 

Nach dem Unfall war der rechte hintere Reifen platt, ob er während der Fahrt geplatzt ist, müssen die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben. Zeugen berichteten der Polizei, der weiße Kombi sei ohne sichtbaren Grund plötzlich auf die Gegenfahrbahn geraten. Eine 38-Jährige aus Salzkotten konnte mit ihrem Sharan dem Passat noch ausweichen. 

Der Fahrer des Peugeot 406 Kombi versuchte noch, durch ein Ausweichen auf den Seitenstreifen den Zsammenstoß zu verhindern – vergeblich. Der Rentner wurde durch die Wucht des Zusammenpralls in dem Wagen eingeklemmt und nach Polizeiangaben lebensgefährlich verletzt. Mehrere Trümmerteile, wie beipsielsweise ein Scheinwerfer, wurden aus ihrer Verankerung gerissen und flogen meterweit durch die Luft. 

Nach den ersten Notrufmeldungen bei der Kreisleitstelle in Gütersloh wurden die Löschzüge Rietberg und Mastholte, Notärzte aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh sowie zwei Rettungswagen aus Rietberg und ein weiterer aus Rheda-Wiedenbrück alarmiert. 

Nachdem sich die Rettungsdienstmitarbeiter einen ersten Überblick verschafft hatten, wurde noch der Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen sowie der Leitende Notarzt und der Organisationsleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle beordert. Polizeibeamte sperrten die Bundesstraße sofort für rund zwei Stunden, auch auf der Brücke Triftstraße positionierte sich ein Beamter.

 „Als wir hier eintrafen, wurden die beiden schwerverletzten Mitfahrer aus dem Passat bereits von den Rettungsdienstmitarbeitern behandelt“, berichtete Stadtbrandinspektor Matthias Setter. Er hatte rund 40 Helferinnen und Helfer zur Verfügung, die nach Absprache mit dem Notarzt den Peugeotfahrer aus dem Wrack befreiten. 

Dazu wurden unter anderem die beiden Türen auf der Fahrerseite entfernt, nach einer ersten notärztlichen behandlung an der Unfallstelel wurde der Mann dann in die St.-Barbara-Klinik nach Hamm-Heessen geflogen. Zwei Insassen aus dem Passat der Beifahrer und ein Mitfahrer auf der Rückbank (19 und 24 Jahre) wurden bei dem Unfall schwer verletzt. 

Sie wurden nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle in Gütersloher Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer kam mit leichteren Blessuren davon. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf rund 45.000 Euro geschätzt.

Von Andreas Eickhoff

Quelle: wa.de

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