Hebamme aus Unna wegen Totschlags angeklagt

DORTMUND - Der Geburtsvorgang dauerte fast 17 Stunden, dann hatte das Baby den Kampf um sein Leben verloren: Vier Jahre nach einer dramatischen Hausgeburt in einem Hotel in Unna muss sich eine Hebamme seit Montag vor Gericht verantworten.

Die Staatsanwältin in Dortmund wirft der 58-jährigen Frau aus Unna Totschlag vor. Sie habe den Tod des Babys aus rein ideologischen Gründen in Kauf genommen, indem sie trotz erkannter komplizierter Beckenendlage keine Einweisung der werdenden Mutter ins Krankenhaus veranlasste.

Das Kind war schließlich tot geboren worden. Die Angeklagte, die auch Ärztin ist, weist die Vorwürfe zurück. - lnw

Quelle: wa.de

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