Handyvertrag: Das sind die häufigsten Kostenfallen

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Günstige Tarife beinhalten oft versteckte Kosten. Prüfen Sie deshalb Ihren Handyvertrag genau und vergleichen Sie verschiedene Angebote.

Vorsicht vor verführerischen Angeboten der Mobilfunkanbieter: Sie locken mit neuen Handys und Tarifen, die auf den ersten Blick günstig erscheinen. Im Nachhinein kommen aber oft erhebliche Kosten auf Sie zu. Wir zeigen Ihnen, wo sich Tücken im Handyvertrag verstecken.

Surfen kann teuer werden

Fast 70 Prozent aller Internetnutzer surfen über das Mobiltelefon. Mit dem falschen Handyvertrag kann das jedoch teuer werden: Manche Anbieter berechnen Ihnen pro Stunde im Internet fünf Euro und mehr. Andere bitten Sie mit bis zu 20 Euro pro genutztes Megabyte zur Kasse. Dafür können Sie gerade einmal zehn bis zwanzig verschiedene Internetseiten öffnen. Schnell kommen so enorme Kosten auf Sie zu.

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie sich für einen Handyvertrag mit Internet-Flatrate entscheiden. Mit diesem Tarif steht Ihnen zu einem festen Preis ein bestimmtes Surfvolumen zur Verfügung. Für etwa zwölf Euro können Sie bereits ein Volumen von einem Gigabyte nutzen. Ist dieses verbraucht, surfen Sie zwar langsamer als vorher, aber Sie zahlen keinen Cent mehr. Bei einigen Anbietern erhalten Sie zum Vertrag ein modernes Smartphone wie das HTC One M8, das Sony Xperia Z3 oder das Samsung Galaxy S5 kostenfrei dazu.

Handyvertrag: Die Telefonate entscheiden über den Preis

Eine weitere Möglichkeit für Anbieter, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, ist die Dauer Ihrer Gespräche. Selten telefonieren Sie exakt eine oder zwei Minuten. Viele Mobilfunkdienste berechnen Ihnen für jede angefangene Minute den vollen Preis. Somit zahlen Sie oft doppelt so viel, wie Sie eigentlich vertelefoniert haben. Achten Sie deshalb im Handyvertrag genau darauf, ob sekundengenau abgerechnet wird oder ob die Minuten aufgerundet werden.

Für Vieltelefonierer ist auch hier die Flatrate die günstigste Variante. Sie zahlen einen fixen Monatsbeitrag und telefonieren so oft und so lange Sie wollen. Damit haben Sie die volle Kostenkontrolle. Führen Sie hingegen wenige Gespräche und versenden nur ein paar Nachrichten im Monat, rechnet sich für Sie vielleicht eher ein Tarif mit Freieinheiten. Eine Gesprächsminute oder eine SMS entsprechen einer Einheit. Sie erhalten zum Beispiel Verträge mit monatlich 300 Einheiten für weniger als zehn Euro und können fünf Stunden telefonieren.

Die Rechnung ohne den Kundenservice gemacht

Manche Anbieter zocken Sie nicht direkt beim Abschluss Ihres Handyvertrags ab, sondern beim Kundenservice. Sie verlangen zum Beispiel hohe Gebühren für einen Anruf bei der Info-Hotline. Eine Minute Beratungsgespräch kostet teilweise bis zu 2,49 Euro pro Minute. Oft kommt noch hinzu, dass sie Sie in der Warteschleife warten lassen oder dass Sie von einer Stelle zur nächsten verbunden werden. Dabei läppern sich die Gebühren.

Finden Sie deshalb vorher heraus, welche Kosten Ihnen entstehen, wenn Sie die Hotline anrufen. Vielleicht gibt es auch eine günstigere Alternative. Versuchen Sie zum Beispiel per E-Mail oder über soziale Netzwerke wie Facebook, den Kundenservice zu erreichen. Das ist vollkommen kostenlos und Sie ersparen sich böse Überraschungen auf Ihrer Telefonrechnung.

Quelle: wa.de

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